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Der RMRC wurde im Laufe des Jahres 1975 als RMRK (Rhein-Main-Radio-Klub) ins Leben gerufen, nachdem es bereits vorher Kurzwellenhörer in Frankfurt am Main gab. Die ersten KW-Hörer im Rhein-Main-Gebiet waren im Radio Japan Club organisiert und es wurde ein „Radio Japan Club Bulletin" hergestellt. Michael Bethge gründete in Bad Homburg dann 1966 parallel zum Radio-Japan-Club den World Wide DX Club.
Hörer-Treffen wurden Ende der 60-er Jahre regelmäßig monatlich veranstaltet, für etwa ein halbes Jahr gab es sogar wöchentliche Treffen. Mit der Auflösung des Radio Japan Club Frankfurt und der Vergrößerung des WWDXC blieb aber den wenigen Aktiven kaum noch Zeit für Ortstreffen. Anfang der 70-er Jahre gab es für Frankfurter nur noch die jährliche „DX-Convention" in Bad Homburg, bis zum Jahr 1974. Dann begannen innerhalb der Initiative der AGDX zur Förderung von Ortstreffen wieder Treffen in Frankfurt, die aber wegen verschiedener Unzulänglichkeiten nicht sehr erfolgreich waren. Mit dem RMRK begann 1975 ein neues DX - Leben in Frankfurt. Man traf sich an jedem vierten Samstag im Monat im Bürgerhaus Nordweststadt, ab 1979 in der Hotelgaststätte „Zur Linde“ in Neu-Isenburg und ab August 1980 in der Gaststätte „Gutsschänke“ in Frankfurt. Zu dieser sehr aktiven Zeit wurden zusätzlich besondere Veranstaltungen organisiert, unter anderem ein denkwürdiger Vortrag von Prof. Wolf Harranth im „Steinernen Haus“ mit einer „Analyse der Nachrichteninhalte öffentlich-rechtlicher Sender“ oder eine Rede des damaligen deutschen Redakteurs von RAE Argentinien, Carl-Dieter Grede.
Der Vorläufer des heutigen „RMRC-Aktuell“ war ein ‚Mitteilungsblatt‘ ohne Titel im Umfang von nur einer bis zwei DIN-A4-Seiten, welches erstmals durch Klaus Puth bei den Treffen im Hotel „Zur Linde“ in Form von Umwälzdruck-Kopien in Umlauf kam.
In dieser aktiven Zeit 1981 war die Verbindung mit der AGDX intensiv und es wurde – auf Anregung von Wolfgang Scheunemann und Angelika Haun - aus dem RMRK der RMRC (Rhein-Main-Radio-Club) als nicht eingetragener Verein, der dann ab 1992 ein eingetragener Verein wurde. Aus dem Kreise der Gründer sind noch zwei Mitglieder, Ehrenmitglied Werner Hoppe aus Egelsbach und OM Hans-Joachim Ackermann aus Frankfurt dabei. Zeitgleich mit der Namensänderung wurde ein RMRC-Logo in einer Teamarbeit gestaltet. Zum anderen wurde beschlossen das RMRC-aktuell dauerhaft auf monatlicher Basis herauszugeben. Eine der ersten Ausgaben ist im Mitglieder-Bereich unserer Webseite noch zu lesen.
Heute erscheint das RMRC-Aktuell 6xjährlich sowohl online als auch gedruckt und hat sich zu einer anerkannten Fachzeitschrift gemausert. Ergänzt wird das RMRC-Aktuell, was durch seine Erscheinungsweise schon nicht wirklich aktuell sein kann, durch unsere von Lutz Winkler betreute Webseite www.rmrc.de und den 2012 eingerichteten RMRC-blog „blogtuell“.
Seit 2006 gibt der RMRC zusammen mit dem Archiv der ADDX den QSL-Kalender heraus. Für diesen Hochglanz-Wandkalender zeichnen Harald Gabler und Michael Schmitz (ADDX) verantwortlich. Dieses non profit Projekt dient zu Finanzierung von DX-Aktivitäten. So begann der RMRC in den vergangenen Jahren Hobby-KW-Sendungen über einen 100kW-Sender im Ausland zu gestalten, für die jeweils eigene RMRC-QSL-Karten aufgelegt wurden. Klaus Beilke moderierte mehrere deutsche und englische einstündige Sondersendungen zum St. Helena Projekt unseres Mitglieds Robert Kipp, zum Sendeende von Radio St. Helena und zur zweiten vom RMRC ausgerichteten EDXC-Konferenz 2012 in Dessau, die zusammen mit dem DSWCI stattfand und erneut ein großer internationaler Erfolg für den RMRC wurde. Seit 2012 leiten Thomas Möller als stellvertretender Vorsitzender und Michael Haun als Schatzmeister und Chefredakteur zusammen mit Harald Gabler die Geschicke des Clubs. Markus Weidner gestaltet zusammen mit Heinz Schulz das Medienmagazin des RMRC, hörbar über FM-Kompakt, Radio Brenner, RTI und als Podcast auf der Homepage.
Bild oben zeigt OM Werner Hoppe an seiner mobilen Empfangsstation auf dem Wingertskippel in Langenselbold, wo jährlich zweimal die DX-Camps (Fielddays) des RMRC stattfinden.
Treffpunkte
1975 fanden, wie bereits erwähnt, an jedem vierten Samstag die Hobbytreffen im Bürgerhaus Nordweststadt statt. Später entschied man sich für den Freitag und seitdem finden die Hobbytreffen des RMRC am letzten Freitag im Monat statt. Als Treffpunkte dienten die verschiedensten Lokalitäten in den Stadtteilen Frankfurts. Die Verweildauer hing stark von den Modalitäten der verschiedenen Gastwirte ab. Einmal verlangte der neue Pächter sogar einen Mindestumsatz pro anwesende Person. Also mußten wir mehrmals auf die Suche nach einer neuen Bleibe gehen. Gerade in Großstädten wie Frankfurt ist das nicht ganz einfach, denn es sollten ausreichend Parkplätze, kurze Wege zu öffentlichen Verkehrsmitteln, ein separater Sitzungsraum und eine Öffnungszeit über das ganze Jahr gegeben sein. So gastierten wir u.a. im Hotel „Zur Linde“ Neu-Isenburg, dem altehrwürdigen "Steinernen Haus" nahe dem Römer, in der "Kiesgrube" in Bockenheim nahe der Universität, in der "Gutsschänke" (bei einem gut kochenden Metzger) in der Heerstraße. Nicht zu vergessen die Treffen im Ausweichquartier, dem "Lahmen Esel", einem beliebten Lokal im Frankfurter Stadtteil Niederursel, direkt an der U-Bahnlinie 3, wo es noch immer besonders gut schmeckt. Seit vielen Jahren findet der Clubabend in der "Sportzentrale" im Riederwald statt, direkt gegenüber dem Trainingsgelände der Eintracht Frankfurt.
Die Hobbytreffen waren immer sehr gut besucht und es wurde großer Wert darauf gelegt, dass zwar hobbybezogene Themen einen hohen Stellenwert hatten, andererseits aber auch persönliche Unterhaltungen und auch der Spaß nicht zu kurz kamen. So kam es auch mal vor, dass in der „Gutsschänke", während eines Hobbytreffens plötzlich eine kurze „Dart-Clubmeisterschaft" ausgetragen wurde.
Als „Zwischentreffen“ wurde der Stammtisch ins Leben gerufen, der jeden zweiten Freitag im Monat in der Pizeria Belanti, Heerstraße 47 stattfindet. RMRC Mitglieder treffen sich mit Hobbyfreunden auch in Butzbach am 3. Freitag im Monat und unregelmäßig am 1. Freitag im Monat in Wiesbaden.
RMRC - DX - Camps
Im Treffpunkt "Kiesgrube" fand ein ausführlicher Erfahrungsaustausch statt, neue Empfänger wurden vorgestellt und jeder trug etwas Interessantes aus dem Hobbybereich bei. Zu dieser Zeit waren noch aktiv dabei: Wolfgang Scheunemann (Gründer und Herausgeber der Fachzeitschrift "weltweit hören"), Angelika Haun (damals Kassiererin des RMRC), Norbert Prautsch (damals Vorsitzender des RMRC).
Bei einem dieser Treffen wurde von Eberhard Ahl vorgeschlagen, ein DX-Camp zu veranstalten. Die Idee war zwar nicht neu, wurde aber wegen eines fehlenden Geländes nie in die Tat umgesetzt. Eberhard Ahl empfahl das Gelände am "Heiligenstock", das er sehr gut kannte, da er direkt gegenüber wohnte. Der "Heiligenstock", ein Wiesen- und Streuobstgelände, liegt im Norden Frankfurts, dort, wo früher die Sendemasten des "Reichssender Frankfurt", später der „DENA-Sender" standen.
OM Hallmann kümmerte sich um die nötigen Genehmigungen sowie das Zelt und den Generator und das erste RMRC - DX - Camp, auch "RMRC - DX - Fieldweekend" genannt, konnte bei kühlem Regenwetter starten. Es war ein richtiges Camp und so mancher Teilnehmer konnte es kaum erwarten, endlich mit dem Hören loszulegen. Und es gingen auch Träume in Erfüllung. Horst K. Schmidt gelang es endlich, mit seinem neuen Kenwood R 1000 Stationen im 90-mB zu hören. Zu seiner großen Freude war auch SWABC Namibia darunter. Sonntags morgen streikte plötzlich der Generator. Die Zündkerze war nicht mehr die Beste. Schnell wurde aus einem Auto eine Ersatzkerze geholt und weiter ging es. Das erste Camp hatten wir hinter uns gebracht und es hatte allen viel Freude bereitet. Da die Miete für die nötige Ausrüstung recht teuer war und bei schlechtem Wetter ein festes Haus doch mehr Sicherheit und Komfort bietet, gingen wir auf die Suche nach etwas geeignetem. Von Hans-Joachim Koch erfuhren wir, dass der damalige ADDX - Ortsring Main - Kinzig ein DX - Camp bei den Naturfreunden in Langenselbold bei Hanau veranstaltet. Neben ihm nahmen noch andere Hobbyfreunde vom RMRC daran teil und waren vom dortigen Naturfreundehaus hoch oben auf dem „Wingertskippel" und den hervorragenden, störungsfreien Empfangsbedingungen begeistert. Die Verantwortlichen der Naturfreunde, mit denen wir von Anfang an ein sehr freundschaftliches und gutes Verhältnis haben, hatten nichts dagegen, dass auch wir unser DX-Camp dort veranstalten wollten und somit sind wir seit 1985 immer wieder regelmäßiger Gast dort. Nur 1997 mussten wir ein anderes Quartier im „Haus Moret" nahe der Grube Messel nutzen, weil das Naturfreundehaus in Langenselbold damals aus organisatorischen Gründen nicht vermietet wurde.
Mittlerweile veranstalteten wir dort zwei DX-Camps pro Jahr: Einmal im Frühjahr möglichst um die Osterfeiertage, ein weiteres Mal im Herbst zwischen Ende September und Anfang Oktober. Die DX-Camps wurden zur festen Institution und erlangten einen guten Ruf bei vielen Hobbyfreunden aus allen Teilen Deutschlands, aus der Schweiz, Österreich und Italien bei uns. Im Jahre 2004 fanden sogar drei Camps statt, da mehrere Stammgäste sich ein richtiges Sommercamp wünschten. Dieses Camp wurde auch deswegen ein großer Erfolg, weil das Wetter vom ersten Tag an herrlich sonnig war.
Um unseren Gästen möglichst viel Zeit zum Hören und Erfahrungsaustausch zu gönnen, wollten wir auch eigene Antennen aufbauen. Inzwischen stehen eine Langdrahtantenne, eine Tropenbanddipol von Kelemen und eine HDLA2 (10 m) zur Verfügung. Durch eine Verkaufsanzeige erfuhren wir, dass ein kommerzieller Antennenverteiler von "RFT" zum Verkauf angeboten wurde. OM Thomas Möller besorgte uns das Gerät und transportierte es auch nach Langenselbold. Als „Zeugwart" und Aufbewahrer konnten wir OM Stefan Utzmann gewinnen, der in Langenselbold wohnt. 2012 fand schließlich das 50. und letzte DX-Camp in Langenselbold statt. Die Verantwortlichen des dortigen Naturfreundehauses hatten inzwischen gewechselt und wollten nach mehr als 20 Jahren den RMRC nicht mehr als Gast haben
Nachfolgend noch einige Bilder von den RMRC-DX-Camp in Langenselbold:
RMRC - AKTUELL
Aus dem anfangs unregelmäßig erscheinenden Mitteilungsblatt mit unterschiedlichsten Erscheinungsformen einer Interessenvereinigung entwickelte sich im Laufe der Jahre dann eine sehr ansprechende Fachzeitschrift, die auch das Mitteilungsblatt des RMRC ist. Lediglich der Titel des Clubmagazins "RMRC - AKTUELL" blieb stets unverändert. Seit längerem gibt es eine "ISSN-Nummer" und das "RMRC - AKTUELL" ist somit Pflichtexemplar bei der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main und in Leipzig. Das Image des "RMRC - AKTUELL" im Hinblick auf eine einheitliche Gestaltung der Titelseite wurde auch aufgebessert durch das eigene Logo, welches OM Andreas Fischer 1995 überarbeitete. Das Logo in seiner heutigen Form wurde von OM Lutz Winkler und seiner Frau gezeichnet und ist mittlerweile ein bekanntes "Markenzeichen" in der Hobbywelt. Es ist auch auf allen Vordrucken für den RMRC e.V. zu finden.
Mitglieder
Kurz vor der deutschen Wiedervereinigung stiegen die Mitgliederzahlen in die Höhe. Im Jahr 1989 hatten wir mehr als 120 Mitglieder, ca. 10 % davon im Ausland. Doch nach Vollzug der deutschen Wiedervereinigung gründeten Mitglieder aus den "fünf neuen Ländern" ihre eigenen lokalen Clubs und traten aus anderen Clubs wieder aus. Im Jahr 1991 erarbeiteten wir eine Satzung und wurden 1992 als Verein eingetragen. Daraus ergaben sich nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, welche die Verantwortlichen aber bisher vor keine größeren Probleme stellte. Es zahlte sich aus, dass der damalige Vorsitzende Horst Schmidt den Verein seit längerer Zeit bereits wie einen eingetragenen Verein führte.
Verantwortliche und Vorstände
Ende der siebziger / Anfang der achtziger Jahre war Norbert Prautsch RMRC-Vorsitzender, zeitweise Wolfgang Scheunemann und später Eberhard Ahl. Danach wurde Dietrich Hallmann von der Mitgliederversammlung in dieses Amt gewählt und führte den Club bis 1988. Er legte großen Wert darauf, ein "RMRC-AKTUELL" herauszugeben, das auch vom Äußeren ansprechend ist und kümmerte sich persönlich um die Zusammenstellung.
Dietrich Hallmann war bis 2011 als Chefredakteur tätig. Aus beruflichen Gründen konnte Dietrich ab 1988 den Vorsitz nicht mehr ausüben und Horst Schmidt übernahm diesen kommissarisch und wurde bei der Mitgliederversammlung im darauf folgenden Jahr offiziell zum RMRC-Vorsitzenden gewählt. Es begann eine der erfolgreiche Zeit. Es gab viele engagierte Mitarbeiter und Hobbyinformationen gab es in Hülle und Fülle. Das Redaktionsteam war zuweilen übermotiviert und musste gebremst werden, weil unser "RMRC - AKTUELL" unter Chefredakteur Hans-Joachim Koch zeitweise über 70 Seiten Umfang aufwies, was auf Dauer nicht mehr finanzierbar war.
Nachdem Horst Schmidt 1998 nicht mehr kandidierte, wurde Eberhard Ahl zum neuen RMRC-Vorsitzenden gewählt. Er hatte jedoch längst nicht mehr so gute Voraussetzungen als seine Vorgänger, denn mittlerweile hatte sich das Freizeitverhalten in unserem Land erheblich verändert und ehemals hoch motivierte Hobbyfreunde schränkten das Hobby ein oder legten es zugunsten anderer Dinge nieder. Ungeachtet dieser Umstände war Eberhard Ahl, der auch vor seiner Wahl zum RMRC-Vorsitzenden schon ein sehr aktiver Mitarbeiter war, stets engagiert und sorgte dafür, dass der RMRC in sicherem Fahrwasser blieb. Zusammen mit OM Harald Gabler als stellvertretenden Vorsitzenden leitete er die Geschicke des Vereins bis Anfang 2004. Seit Januar 2004 ist Harald Gabler RMRC-Vorsitzender und leitet den Verein.
Kontakte
Die anfänglich starken Kontakte zur "Deutschen Welle" und anderen Stationen haben sich in den letzten Jahrzehnten etwas verlagert, insbesondere hin zum ERF in Wetzlar. So wurde unser DX-Camp in Langenselbold von Markus Baum, dem ehemaligen Moderator des ERF-DX-Mix, besucht und wir kamen in den Genuss der schnellsten QSL-Karte im Vereinsleben (Laufzeit 1 Minute, da direkt gehört und vom Editor, der daneben saß, sofort mit einem Schmunzeln ausgestellt). Die Kontakte zu Lothar Rühl, seinem Nachfolger, waren ebenfalls sehr gut und somit lieferten einige sehr aktive RMRC-Mitglieder wie insbesondere Markus Weidner regelmäßig Beiträge für die Sendung ERF-DX-MIX. Leider fiel diese tolle DX-Sendung mittlerweile auch dem Rotstift zum Opfer. Neben vielen anderen Stationen stellte die DW auch 2011 ihre Kurzwellensendungen ein und wurde damit für uns bedeutungslos.
Weiterhin pflegt der RMRC seit Jahren freundschaftliche Kontakte zu vielen nationalen und internationalen DX-Clubs. Insbesondere die Zusammenarbeit mit der AGDX e.V. und der ADDX e.V. ist sehr fruchtbar und für die Belange unseres Hobbys von großer Bedeutung.
Der QSL-Kalender
Seit 2006 publizieren Harald Gabler (RMRC) und Michael Schmitz (ADDX) einen farbigen Hochglanz-Wandkalender in engl. mit seltenen und dekorativen QSL-Karten aus dem Archiv der ADDX. Dieses non profit Projekt dient der Unterstützung unseres DX-Hobbys und brachte den beiden Clubs einige Euros in die Kasse, zumal mache Radiostation einige Kalender erwarb und an ihre treuen Hörer verschickte wie z.B. die DW, RTI, IRIB und R.Polen. Inzwischen erscheint die 8. Ausgabe.
RMRC Konteste und RMRC Diplome
Contestveranstaltungen (Wettbewerbe unter Hobbyfreunden) und Diplome spielten früher eine größere Rolle als heute. Von 1989 bis 1995 veranstaltete der RMRC jährlich einen Contest mit zum Teil guten Erfolgen, wurde aber inzwischen aus Mangel an Interesse eingestellt.
Weitere Aktivitäten
Das Vereinsleben wurde durch verschiedene Höhepunkte bereichert, u. a. durch einen Vortrag über Antennen im Bürgerhaus Frankfurt-Bornheim vom Inhaber des gleichnamigen Frankfurter Amateurfunkgeschäfts, Walter Schorr (leider schon verstorben).
Während ihres Deutschlandaufenthaltes 1990 besuchte uns Iris Rauscher von Radio HCJB (Die Stimme der Anden aus Quito, Ecuador) in Frankfurt (Diakoniehaus beim Dominikanerkloster). Zwei Stunden berichtete sie uns in lebhaften Worten und von Dias untermalt über Ihre Arbeit, das Land Ecuador und letztlich den Sender HCJB in Quito. Die Veranstaltung mit gemütlichem Beisammensein im bekannten Frankfurter Szenelokal Steinernes Haus war bestens besucht und dauerte bis nach 23:00 Uhr.
Eberhard Ahl organisierte 1996 eine Besichtigung des ZDF mit Besuch der damaligen Live-Sendung "Länderjournal" und 1997 einen Besuch des "Südwestfunk-Landesstudios" in Mainz. Harald Gabler war für den Besuch der Erdfunkstelle in Usingen verantwortlich und sorgte 1999 mit dem Besuch der ESA in Darmstadt für ein ganz besonderes Erlebnis. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war auch der Besuch beim "Hessischen Rundfunk" mit Führung durch das Funkhaus und Einladung zum Mittagessen in dem vortrefflichen HR-Casino und der Planung bzw. Teilnahme an der Sendung "Zu Gast bei HR 4" in der Sendereihe "Wünsch Dir was". Dort wurden Siegbert Gerhard und Horst K. Schmidt live im Studio über alle Bereiche unseres Hobbys interviewt. Genauso wichtig war, dass der RMRC e.V. live im Studio des ERF in Wetzlar anlässlich des ERF - Adventsbesuchertages 1997 bei Lothar Rühl in der Sendung "ERF DX-Mix" war. Für diese beiden Livesendungen wurden auch erstmals RMRC-QSL-Karten verschickt.
Höhepunkt der Clubaktivitäten aber war die Ausrichtung der EDXC-Konferenz 2003 in Königstein, wo Harald Gabler sein Organisationstalent eindrucksvoll unter Beweis stellte. Die Teilnehmer aus aller Welt waren von dem Tagungsort und der Tagungsstätte KTC (Ausbildungszentrum der Dredner Bank) beeindruckt, vom Bankett bis zu den Diskussionen alles bestens. Das Motto der EDXC 2003 war übrigens sehr vorausblickend DRM und die Zukunft der Kurzwelle. Altgediente Besucher von EDXC-Konferenzen sprachen von der besten EDXC aller Zeiten. Es gab auch eine Sondersendung auf KW.
Zum zweiten Mal richtete der RMRC 2012 die EDXC-Konferenz gemeinsam mit dem DSWCI in Dessau aus. Robert Kipp (RMRC, DSWCI), Bernhard Hein (DSWCI) und Harald Gabler (RMRC) waren die Organisatoren dieser denkwürdigen Veranstaltung, der ein dreistündiges Sonderprogramm auf KW in dt. und engl. folgte, die in aller Welt auf großes Interesse stieß. Zahlreiche Besuchsaktivitäten des RMRC, von denen hier nur die wichtigsten aufgezählt werden sollen:
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Besichtigung der DW-Empfangsstation Bockhacken
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Besichtigung der IBB-Sendestellen in Biblis und Lampertheim
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Besichtigung der ERF-Mittelwellenstation in Mainflingen
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Besichtigung der DTK-Sendestelle Jülich
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Besichtigung der Sendeanlagen auf dem Großen Feldberg
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Besuch der AFN-Ausstellung auf dem Frankfurter Flughafen
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mehrere Besuche und Besichtigungen der Deutschen Welle,
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sowohl im alten Funkhaus Köln als auch im neuen FH Bonn
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Besuch des SWR-Rheinsenders und des DRA Wiesbaden
Die Radio-Sendungen
Regelmäßige Radiosendungen
Markus und Heinz produzieren das Medienmagazin, das über HCJB und andere Sender ausgestrahlt wird
Unregelmäßige KW-Sendungen aus gegebenen Anlässen
KW-Sendungen 2009, 2010 St.Helena, jeweils eine Stunde
Sendungen vom DX-Camp in Langenselbold, jeweils eine Stunde
KW-Sendungen zur EDXC-Konferenz 2003 und 2012, drei Stunden dt. und engl. Richtung Europa, Nordamerika und Asien |